- Freezone-Lizenz passend zur Tätigkeit statt nach Preisliste.
- Residency-Visum und Emirates ID als Teil der Struktur.
- Begleitung bei der Kontoeröffnung, ohne Zusagen zu machen.
- Corporate Tax Registrierung und Erklärungspflicht laufen mit.
- Mehrwertsteuer wird geprüft, sobald Schwellen überschritten werden.
- Umsetzung über zugelassene Partner in den VAE.
Was das Setup abdeckt
Es umfasst die Auswahl der Freezone und der Lizenzart, die Gründung, das Visum und die Emirates ID sowie die Begleitung bei Konto und Zahlungsabwicklung. Dazu gehört die Registrierung für Corporate Tax und die Einrichtung der laufenden Buchhaltung. Am Ende steht eine Struktur, die im Alltag benutzbar ist und nicht nur auf dem Papier existiert.
Ein Dubai-Setup ist kein Einzelprodukt, sondern eine Kette. Lizenz, Establishment Card, Visum, Emirates ID, Bankkonto und Steuerregistrierung bauen aufeinander auf. Jeder Schritt setzt den vorherigen voraus, und ein Fehler am Anfang wird am Ende teuer. Genau deshalb wird die Struktur vor der ersten Zahlung geplant und nicht während der Umsetzung improvisiert.
Die Kette im Überblick
- Lizenz. Sie legt fest, welche Tätigkeiten du ausüben darfst und wie viele Visa du beantragen kannst.
- Establishment Card. Registrierung der Gesellschaft bei der Einwanderungsbehörde und Voraussetzung für jeden Visumsantrag.
- Residency-Visum. Beantragt über die eigene Gesellschaft, mit Medizincheck und Biometrie vor Ort.
- Emirates ID. Der nationale Ausweis, ohne den weder Mietvertrag noch Bankkonto praktikabel sind.
- Bankkonto. Der langsamste Schritt und der einzige, den niemand garantieren kann.
- Corporate Tax Registrierung. Pflicht, unabhängig davon, wie hoch der Gewinn ausfällt.
Was enthalten ist
Enthalten sind Analyse und Standortwahl, Lizenzantrag über den Partner, Establishment Card und Visumsprozess inklusive Medical und Biometrie sowie die Vorbereitung der Bankunterlagen. Ebenfalls enthalten ist die Corporate Tax Registrierung und ein Fristenplan für Erklärungen und Lizenzverlängerung. Buchhaltung und Jahreserklärung können laufend übernommen werden.
Der Unterschied zu einem reinen Gründungsdienstleister liegt in dem, was nach der Lizenz passiert. Die Lizenz ist der einfache Teil. Schwierig wird es bei der Kontoeröffnung, bei der Frage, ob dein Geschäftsmodell als qualifizierendes Einkommen gilt, und bei der Disziplin, die Fristen der Folgejahre einzuhalten.
Was wir übernehmen
- Auswahl von Freezone, Lizenzart und Aktivitätencode passend zu deinem tatsächlichen Geschäft.
- Steuerung des Gründungsprozesses über den zugelassenen Partner in den VAE.
- Terminplanung für Medical, Biometrie und Emirates ID, damit deine Reise nicht zerfällt.
- Aufbereitung der Bankunterlagen: Geschäftsmodell, Kundenstruktur, Herkunft der Mittel, Belege.
- Registrierung bei der Steuerbehörde und Aufbau eines Fristenkalenders.
- Laufende Buchhaltung und Vorbereitung der Jahreserklärung, wenn gewünscht.
Was wir nicht übernehmen
- Keine Zusage auf ein Bankkonto. Die Entscheidung trifft die Bank, niemand sonst.
- Keine steuerliche Beratung im Einzelfall. Die erbringen zugelassene Partner in den VAE und in deinem Herkunftsland.
- Keine Konstruktion für Personen, die faktisch weiter in einem Hochsteuerland leben.
- Keine Bewertung von Aktivitäten, die in den VAE genehmigungspflichtig oder unzulässig sind, ohne die zuständige Behörde einzubeziehen.
Freezone oder Mainland
Eine Freezone-Gesellschaft ist schlanker und für internationale Dienstleistung meist ausreichend. Wer direkt an Kunden im lokalen Markt verkaufen oder Büro und Personal im Mainland betreiben will, braucht eine Mainland-Lizenz. Die Entscheidung fällt vor der Gründung, weil ein späterer Wechsel aufwendig ist.
Freezones sind Sonderwirtschaftszonen mit eigener Verwaltung, eigenem Register und eigenem Lizenzsystem. Es gibt mehrere Dutzend davon, von generalistischen Zonen bis zu spezialisierten Standorten für Medien, Technologie, Handel oder Finanzdienstleistungen. Sie unterscheiden sich bei erlaubten Aktivitäten, Visa-Kontingenten, Büroanforderungen, Verlängerungsgebühren und, sehr praxisrelevant, bei der Akzeptanz durch Banken.
Wofür die Freezone passt
Internationale Kunden, digitale Leistungen, Beratung, Software, Handel außerhalb der VAE: Für diese Modelle ist die Freezone der Normalfall. Du bekommst vollständiges ausländisches Eigentum, ein überschaubares Verfahren und die Möglichkeit, unter Bedingungen als qualifizierende Freezone-Gesellschaft behandelt zu werden. Die Einschränkung beim Geschäft mit Kunden auf dem Festland ist für die meisten ortsunabhängigen Unternehmer ohne Bedeutung, weil ihre Kunden ohnehin nicht in den VAE sitzen.
Wofür Mainland notwendig ist
Sobald du direkt an Endkunden in den Emiraten verkaufst, ein Ladenlokal betreibst, Personal außerhalb der Zone beschäftigst oder an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen willst, führt am Mainland kein Weg vorbei. Die Lizenz kommt von der zuständigen Wirtschaftsbehörde des Emirats, die Anforderungen an Büroflächen sind in der Regel höher, und die begünstigte Behandlung für qualifizierende Freezone-Gesellschaften steht nicht zur Verfügung.
Die Entscheidung fällt früh
Ein Wechsel zwischen den Welten ist kein Formularvorgang. Er bedeutet in der Praxis eine neue Lizenz, neue Visa, ein neues Bankkonto und eine Übertragung der Verträge. Deshalb gehört die Frage an den Anfang: Wo sitzen deine Kunden heute, und wo sitzen sie in drei Jahren?
Lizenz, Aktivitäten und Visa-Kontingent
Die Lizenz ist kein Etikett, sondern eine Erlaubnis mit klar umrissenem Inhalt. Sie nennt die Aktivitäten, die du ausüben darfst, und die Zahl der Visa, die du beantragen kannst. Beides wird bei der Kontoeröffnung, bei der steuerlichen Einordnung und bei jeder Behördenfrage herangezogen.
Aktivitäten richtig wählen
Jede Freezone führt einen Katalog zulässiger Aktivitäten. Beratung, Marketing, Softwareentwicklung, allgemeiner Handel und E-Commerce sind unterschiedliche Positionen mit unterschiedlichen Anforderungen. Rechnest du eine Leistung ab, die nicht von deiner Lizenz gedeckt ist, entsteht ein Problem an mehreren Stellen gleichzeitig: bei der Bank, bei der Zuordnung deiner Einkünfte und bei der Verlängerung. Die Aktivitäten sollten dein reales Geschäft abbilden, nicht die günstigste Kategorie.
Visa-Kontingent
Wie viele Visa an einer Lizenz hängen, hängt von Freezone und Bürovariante ab. Ein reiner Arbeitsplatz in einem geteilten Büro trägt weniger Visa als eigene Räume. Wer Familie mitnehmen oder Mitarbeiter beschäftigen will, plant das Kontingent von Anfang an ein, statt es später nachzurüsten. Die Bürovariante ist damit keine Kostenfrage allein, sondern eine Strukturentscheidung.
Substanz statt Mindestpaket
Das billigste Paket ist selten das passende. Es entscheidet mit darüber, wie eine Bank dein Setup bewertet, ob du deine geplanten Leistungen überhaupt abrechnen darfst und wie viel Aufwand die Verlängerung verursacht. Wer eine begünstigte steuerliche Behandlung anstrebt, braucht ohnehin nachweisbare Aktivität und angemessene Ausgaben in der Zone. Substanz ist in den VAE kein Zusatz, sondern die Grundlage des Modells.
Visum, Emirates ID und Ansässigkeit
Die Gesellschaft ist der übliche Weg zum Residency-Visum, und das Visum ist die Voraussetzung für die Emirates ID. Erst diese Kette macht dich im Alltag handlungsfähig und bildet die Grundlage für eine steuerliche Ansässigkeit in den VAE.
Der Ablauf vor Ort
Nach Lizenz und Establishment Card folgen Einreise, Medizincheck und biometrische Erfassung. Danach wird das Visum in den Pass eingetragen oder elektronisch hinterlegt, und die Emirates ID wird ausgestellt. Diese Schritte erfordern deine persönliche Anwesenheit. Sie lassen sich bündeln, sodass ein zusammenhängender Aufenthalt in der Regel ausreicht.
Was die Emirates ID im Alltag bewirkt
- Sie ist die Grundlage für die Eröffnung eines privaten und meist auch eines Geschäftskontos.
- Sie wird für Mietverträge, Nebenkostenverträge und Mobilfunkverträge verlangt.
- Sie ist Voraussetzung für den Führerschein und für viele Behördenvorgänge.
- Sie dient als Identitätsnachweis bei nahezu jeder Vertragsbeziehung im Land.
Visum ist nicht gleich steuerliche Ansässigkeit
Diese beiden Ebenen werden regelmäßig verwechselt. Das Visum hat eigene Regeln für den Erhalt, insbesondere zu maximalen Abwesenheitszeiten. Die steuerliche Ansässigkeit in den VAE folgt eigenen Kriterien aus Aufenthaltstagen, Wohnung und wirtschaftlichen Interessen und wird über eine Bescheinigung dokumentiert. Und beides zusammen sagt noch nichts darüber aus, wie dein Herkunftsland deinen Status beurteilt. Dort zählt, ob du dort noch einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hast. Wer einfliegt, um einen Stempel abzuholen, und ansonsten in Europa lebt, hat keine belastbare Struktur.
Corporate Tax und Buchhaltung
Seit Einführung der Körperschaftsteuer in den VAE besteht Registrierungs- und Erklärungspflicht, auch bei niedrigen Gewinnen. Für qualifizierende Freezone-Gesellschaften gelten unter strengen Bedingungen begünstigte Regeln für qualifizierende Einkünfte. Ob dein Modell diese Bedingungen erfüllt, wird vorab geprüft und laufend dokumentiert.
Die Corporate Tax gilt seit 2023. Der reguläre Satz beträgt 9 Prozent, und für den Gewinnanteil bis 375.000 AED gilt ein Satz von 0 Prozent. Das ist geltendes Recht und keine Ermessensfrage. Wer heute noch behauptet, in den VAE gebe es keine Unternehmenssteuer, arbeitet mit einem Informationsstand von vor 2023.
Der Status der qualifizierenden Freezone-Gesellschaft
Freezone-Gesellschaften können unter definierten Voraussetzungen für qualifizierende Einkünfte weiterhin mit 0 Prozent behandelt werden. Dazu gehören angemessene Substanz in der Zone, die Einhaltung von Verrechnungspreisregeln, ordentliche Bücher und die Beschränkung auf qualifizierende Tätigkeiten. Dieser Status ist eine Bedingung, kein Automatismus. Er kann verloren gehen, und die Folgen wirken dann auf mehrere Jahre.
Buchhaltung ist Pflicht, nicht Kür
Auch wer am Ende keine Steuer zahlt, muss das erklären und belegen können. Dazu gehören eine laufende Buchführung nach den Anforderungen der VAE, ein sauberer Abschluss und je nach Freezone und Größe eine Prüfungspflicht. Kontoauszüge sind keine Buchhaltung. Wer diesen Teil verschiebt, zahlt später doppelt: einmal für die Nacharbeit und einmal für die Folgen der Verspätung.
Mehrwertsteuer separat betrachten
Die Mehrwertsteuer folgt eigenen Regeln und eigenen Registrierungsschwellen für steuerbare Umsätze in den VAE. Sie hat mit der Corporate Tax nichts zu tun und wird eigenständig geprüft. Für rein international abrechnende Dienstleister stellt sich die Frage oft anders als für Anbieter mit Kunden vor Ort.
Verlängerung und laufende Meldepflichten
Ein Dubai-Setup ist kein einmaliger Vorgang, sondern ein Abonnement mit Fristen. Wer das unterschätzt, verliert Status und Geld an Stellen, die vollständig vermeidbar wären.
Der Jahresrhythmus
- Lizenzverlängerung. Jährlich, mit erneuter Zahlung der Gebühren der Freezone und aktualisierten Unterlagen.
- Establishment Card. Läuft parallel zur Lizenz und muss ebenfalls aktuell gehalten werden.
- Visum und Emirates ID. Verlängerung nach Ablauf des jeweiligen Gültigkeitszeitraums, erneut mit Medizincheck und Biometrie.
- Corporate Tax. Jährliche Erklärung innerhalb der gesetzlichen Frist nach Ende des Geschäftsjahres, unabhängig vom Ergebnis.
- Buchhaltung und Abschluss. Laufend, mit Aufbewahrung der Belege nach den lokalen Vorgaben.
Economic Substance und weitere Meldungen
Die Economic Substance Regulations betreffen bestimmte als relevant eingestufte Tätigkeiten. Ob deine Lizenz darunterfällt und welche Melde- oder Berichtspflichten daraus folgen, hängt von der konkreten Aktivität und der Freezone ab und wird vom Partner vor Ort geprüft. Dazu kommen je nach Struktur Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten und Mitteilungen bei Änderungen von Gesellschaftern, Adresse oder Aktivitäten. Diese Punkte gehören in einen Fristenkalender, nicht in den Posteingang.
Banking realistisch eingeschätzt
Die Kontoeröffnung ist der Engpass. Banken prüfen Geschäftsmodell, Kundenstruktur, Herkunft der Mittel und persönliche Präsenz. Wir bereiten die Unterlagen vollständig vor und begleiten die Termine, eine Zusage kann jedoch niemand geben.
Der Grund liegt nicht in Willkür, sondern in Regulierung. Banken in den VAE arbeiten unter internationalem Druck zur Geldwäscheprävention und prüfen entsprechend gründlich. Sie wollen verstehen, wer dein Kunde ist, warum er dich bezahlt und woher das Kapital stammt, mit dem du startest. Je klarer diese Geschichte belegt ist, desto schneller läuft der Prozess.
Was die Unterlagen enthalten sollten
- Lizenz, Gesellschaftsdokumente, Establishment Card, Visum und Emirates ID.
- Eine verständliche Beschreibung des Geschäftsmodells mit realen Kundenbeispielen.
- Nachweise über bisherige Umsätze, etwa Rechnungen und Kontoauszüge der Vorstruktur.
- Belege zur Herkunft des eingesetzten Kapitals.
- Wohnsitznachweis in den VAE, meist über Mietvertrag oder Nebenkostenabrechnung.
Zeitrahmen und Plan B
Zwischen Gründung und einsatzbereitem Konto vergehen häufig mehrere Wochen. Das ist normal und sollte eingeplant sein. Sinnvoll ist ein Übergangsplan mit internationalen Zahlungsanbietern, damit dein Geschäft in dieser Zeit weiterläuft. Was du in dieser Phase vermeiden solltest: Umsätze über Privatkonten oder über Strukturen Dritter laufen zu lassen. Beides erzeugt Probleme, die länger bleiben als der Engpass.
Dubai oder US LLC: die ehrliche Rechnung
Dubai ist aufwendiger und teurer als eine US LLC. Das ist keine Kritik, sondern eine Eigenschaft. Die VAE liefern etwas, das eine US LLC nicht liefern kann: einen Wohnsitz. Wer diesen Wohnsitz nicht braucht oder nicht will, bezahlt in Dubai für Leistungen, die er nicht nutzt.
| Kriterium | Dubai Freezone | US LLC |
|---|---|---|
| Wohnsitz und Visum | Residency-Visum und Emirates ID über die Gesellschaft | Kein Wohnsitz, muss separat gelöst werden |
| Besteuerung der Gesellschaft | Corporate Tax mit 0 Prozent bis 375.000 AED, darüber 9 Prozent, begünstigte Behandlung qualifizierender Einkünfte unter Bedingungen | Bei einem Gesellschafter häufig transparent, Besteuerung folgt dem Wohnsitz des Eigentümers |
| Aufwand beim Aufbau | Persönliche Anwesenheit für Medical, Biometrie und Banktermin | Vollständig aus der Ferne umsetzbar |
| Laufende Pflichten | Lizenzverlängerung, Buchhaltung, Corporate-Tax-Erklärung, ggf. Prüfung | Jahresmeldung im Gründungsstaat, US-Meldepflichten, schlanke Buchhaltung |
| Kostenniveau | Deutlich höher im Aufbau und im Unterhalt | Deutlich niedriger in beiden Phasen |
| Passt zu | Unternehmern, die tatsächlich in den VAE leben und Substanz aufbauen | Ortsunabhängigen mit bereits geklärtem Wohnsitz außerhalb eines Hochsteuerlandes |
Wann sich Dubai trotzdem rechnet
Die Mehrkosten tragen sich, wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen: Du willst den Wohnsitz ohnehin verlagern und die Emirate passen zu deinem Leben. Dein Gewinn ist hoch genug, dass die Fixkosten des Standorts im Verhältnis klein bleiben. Du brauchst eine Struktur mit sichtbarer Substanz, weil deine Kunden, Partner oder Banken danach fragen. Oder du willst Familie mitnehmen und brauchst dafür Visa. Trifft nichts davon zu, ist eine schlanke Struktur mit separat gelöstem Wohnsitz meist die bessere Antwort.
Praxisfälle
PRAXISFALL 1Für wen es nicht passt
Nicht geeignet, wenn du nicht bereit bist, regelmäßig in die VAE zu reisen und die Struktur mit Substanz zu füllen. Ebenso ungeeignet, wenn du in einem Hochsteuerland gemeldet bleibst, weil die Firma dann dort steuerlich erfasst werden kann. Bei sehr kleinen Gewinnen stehen Lizenz, Visum und Verwaltung nicht im Verhältnis zum Nutzen.
Diese Qualifizierung ist ernst gemeint. Ein Dubai-Setup, das nicht zu deinem Leben passt, kostet jedes Jahr Geld und erzeugt jedes Jahr Aufwand, ohne den Nutzen zu liefern, für den es gebaut wurde.
- Dein Lebensmittelpunkt bleibt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
- Du willst keine Zeit in den Emiraten verbringen und keine Substanz aufbauen.
- Deine Kunden sitzen ausschließlich im lokalen Markt eines anderen Landes und verlangen dortige Präsenz.
- Du erwartest ein Bankkonto als garantierten Bestandteil eines Pakets.
- Der laufende Aufwand aus Lizenz, Visum und Buchhaltung steht bei deiner Ertragslage nicht im Verhältnis zum Ergebnis.
In diesen Fällen ist eine andere Struktur die bessere Antwort, und wir sagen das vor der Gründung statt danach.
Ablauf und Zeitrahmen
Zuerst Lizenz und Gründungsdokumente, danach Establishment Card, Visum und Emirates ID, zum Schluss das Bankkonto. Der Prozess dauert je nach Freezone und Auslastung mehrere Wochen. Deine persönliche Anwesenheit ist für Medical, Biometrie und Banktermin in der Regel erforderlich.
SCHRITT 1Struktur klären
Geschäftsmodell, Kundenstruktur, Wohnsitzplanung und Visa-Bedarf werden erfasst. Daraus ergibt sich die Entscheidung zwischen Freezone und Mainland, die Auswahl der Zone und der passende Aktivitätenkatalog.
SCHRITT 2Lizenz beantragen
Der Partner reicht den Antrag mit Namensreservierung, Gesellschaftsdokumenten und Aktivitäten ein. Anschließend folgen Lizenz und Establishment Card. Dieser Teil läuft weitgehend aus der Ferne.
SCHRITT 3Reise nach Dubai
Einreise, Medizincheck, biometrische Erfassung, Visumseintrag und Emirates ID. Diese Termine werden gebündelt, damit ein zusammenhängender Aufenthalt reicht. Parallel wird der Wohnsitznachweis vorbereitet.
SCHRITT 4Bankkonto und Zahlungsabwicklung
Vollständige Unterlagen, Bankauswahl entlang deines Geschäftsmodells, Termin und Nachreichungen. Der Übergangsplan mit internationalen Zahlungsanbietern läuft in dieser Phase mit.
SCHRITT 5Compliance einrichten
Registrierung für die Corporate Tax, Aufbau der Buchhaltung, Fristenkalender für Erklärung, Lizenz- und Visumsverlängerung. Ab hier ist das Setup kein Projekt mehr, sondern eine Routine.